Arten und Erkrankungsrate

Sam schützt sich mit seiner Hand vor dem aufgewirbelten Laub. Auf seinem Kopf ist ein Blautlicht. Im Hintergrund liegt ein großes Gehirn.

Arten und Erkrankungsrate

Sam schützt sich mit seiner Hand vor dem aufgewirbelten Laub. Auf seinem Kopf ist ein Blautlicht. Im Hintergrund liegt ein großes Gehirn.
Sam schützt sich mit seiner Hand vor dem aufgewirbelten Laub. Auf seinem Kopf ist ein Blautlicht. Im Hintergrund liegt ein großes Gehirn.

Arten und

Erkrankungsrate

Sam schützt sich mit seiner Hand vor dem aufgewirbelten Laub. Auf seinem Kopf ist ein Blautlicht. Im Hintergrund liegt ein großes Gehirn.

Arten und Erkrank-
ungsrate

Wie viele sind betroffen?

Kreisdiagramm in dem Zehn Prozent farbig unterlegt sind.

Schätzungsweise erleben etwa 10% der Kinder und Jugendlichen in Europa vor dem Eintritt ins Erwachsenenalter funktionelle Bauchschmerzen bzw. das Reizdarmsyndrom.

Formen von funktionellen Bauchschmerzen

Es gibt mehrere Unterformen, die dem funktionellen Bauchschmerz zugeordnet werden.

Neben der häufigsten Diagnose „Reizdarmsyndrom“ gibt es noch drei weitere Unterformen – „Funktionelle Dyspepsie“, „Funktioneller Bauchschmerz – nicht anders spezifiziert“ und „Abdominelle Migräne“.

Die vier Unterformen des funktionellen Bauchschmerzes unterscheiden sich in ihren Symptomen; bei allen sind die Schmerzen jedoch nicht durch eine andere Bauchschmerzerkrankung erklärbar.

Funktionelle Bauchschmerzen werden durch die sogenannten ROME-Kriterien definiert, die von Experten und Expertinnen für den Magen-Darm-Trakt erstellt und mittlerweile in der 4. Auflage veröffentlicht wurden. Zur besseren Übersicht wird auf dieser Webseite in der Regel nur von der übergeordneten Kategorie „funktionelle Bauchschmerzen“ gesprochen.

Die Therapie des Reizdarms, der funktionellen Dyspepsie und von nicht anders spezifiziertem funktionellen Bauchschmerz ist genau gleich, da alle Arten durch eine Kommunikationsstörung zwischen Darm und Gehirn entstehen. Die abdominelle Migräne hingegen wird etwas anders behandelt.

Formen von funktionellen Bauchschmerzen

Es gibt mehrere Unterformen, die dem funktionellen Bauchschmerz zugeordnet werden.

Neben der häufigsten Diagnose „Reizdarmsyndrom“ gibt es noch drei weitere Unterformen – „Funktionelle Dyspepsie“, „Funktioneller Bauchschmerz – nicht anders spezifiziert“ und „Abdominelle Migräne“.

Die vier Unterformen des funktionellen Bauchschmerzes unterscheiden sich in ihren Symptomen; bei allen sind die Schmerzen jedoch nicht durch eine andere Bauchschmerzerkrankung erklärbar.

Funktionelle Bauchschmerzen werden durch die sogenannten ROME-Kriterien definiert, die von Experten und Expertinnen für den Magen-Darm-Trakt erstellt und mittlerweile in der 4. Auflage veröffentlicht wurden. Zur besseren Übersicht wird auf dieser Webseite in der Regel nur von der übergeordneten Kategorie „funktionelle Bauchschmerzen“ gesprochen.

Die Therapie des Reizdarms, der funktionellen Dyspepsie und von nicht anders spezifiziertem funktionellen Bauchschmerz ist genau gleich, da alle Arten durch eine Kommunikationsstörung zwischen Darm und Gehirn entstehen. Die abdominelle Migräne hingegen wird etwas anders behandelt.

Übersicht der Formen von funktionellem Bauchschmerz

  • Reizdarmsyndrom
  • Funktionelle Dyspepsie
  • Funktioneller Bauchschmerz
  • Abdominelle Migräne

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom, kurz auch als Reizdarm bezeichnet, hat seinen Namen nicht von ungefähr. Als eine Art des funktionellen Bauchschmerzes ist die Funktion gestört und der Darm gereizt. Häufig äußern sich die Symptome vor allem vor oder beim Stuhlgang, der sehr unterschiedlich ausfällt.

Folgende Symptome sind besonders typisch bei einem Reizdarm:

  • Schmerzen im gesamten Bauchraum
  • Verbesserung der Bauchschmerzen nach dem Stuhlgang
  • Stuhlfrequenz: Wechsel zwischen seltenem und häufigem Stuhlgang
  • Stuhlkonsistenz: Wechsel zwischen hartem, normalem, breiigem und wässrigem Stuhl
  • keine anhaltende Verstopfung

Funktionelle Dyspepsie

Die funktionelle Dyspepsie äußert sich durch Schmerzen im Oberbauch im Bereich des Magens. Meist entstehen die Beschwerden erst nach dem Essen. Diese Unterform ist auch unter dem Begriff „Reizmagen“ bekannt.

Folgende Symptome sind besonders typisch bei einer funktionellen Dyspepsie:

  • brennende Schmerzen im Oberbauch mittig unter den Rippen
  • Übelkeit nach den Mahlzeiten
  • Aufstoßen
  • Erbrechen
  • schnelle Sättigung
  • aufgeblähter Bauch
  • geringe Nahrungsaufnahme wegen Völlegefühl

Funktioneller Bauchschmerz

– nicht anders spezifiziert

Dieser etwas sperrige Namen umfasst alle funktionellen Bauchschmerzarten, die nicht spezifisch als funktionelle Dyspepsie oder Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden können. Das heißt hier können die Symptome auch etwas anders aussehen, doch das Prinzip bleibt das gleiche: Es gibt funktionelle Störungen in der Kommunikation zwischen Darm und Hirn.

In diese Kategorie fallen Personen, auf die folgende Symptome zutreffen:

  • Schmerz auch unabhängig von Essen, Stuhlgang und Menstruation (bei Mädchen)
  • kurze oder längere Phasen mit Bauchschmerz (episodisch) oder sogar Dauerschmerz

Abdominelle Migräne

– eine Diagnose für sich

Die abdominelle Migräne (Abdomen = Bauch) gehört ebenfalls zu den funktionellen Bauchschmerzen, doch sie ist in dieser Kategorie ein Sonderfall.
Wie der Name bereits andeutet, gibt es Ähnlichkeiten zu der eher bekannten Kopfschmerz-Migräne. Im hier beschriebenen Fall macht sich die Migräne jedoch durch Bauchschmerz bemerkbar.

Folgende Symptome treten häufig bei einer abdominellen Migräne auf:

  • Intervalle ohne Symptome von Wochen oder Monaten zwischen einzelnen Attacken
  • Dauer einer Attacke meist zwischen zwei und 72 Stunden
  • sehr starke Bauchschmerzen
  • oft ähnlicher Ablauf der Bauchschmerzen während einer Attacke – danach klingen die Symptome vollständig ab
  • neben den Bauchschmerzen zusätzlich mindestens zwei dieser Symptome:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Kopfschmerz
    • übersteigerte Lichtempfindlichkeit
    • Blässe
    • Appetitlosigkeit
  • wegen der Schmerzen sind die alltäglichen Aktivitäten meist stark eingeschränkt

Übersicht der Formen von funktionellem Bauchschmerz

  • Reizdarmsyndrom
  • Funktionelle Dyspepsie
  • Funktioneller Bauchschmerz
  • Abdominelle Migräne

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom, kurz auch als Reizdarm bezeichnet, hat seinen Namen nicht von ungefähr. Als eine Art des funktionellen Bauchschmerzes ist die Funktion gestört und der Darm gereizt. Häufig äußern sich die Symptome vor allem vor oder beim Stuhlgang, der sehr unterschiedlich ausfällt.

Folgende Symptome sind besonders typisch bei einem Reizdarm:

  • Schmerzen im gesamten Bauchraum
  • Verbesserung der Bauchschmerzen nach dem Stuhlgang
  • Stuhlfrequenz: Wechsel zwischen seltenem und häufigem Stuhlgang
  • Stuhlkonsistenz: Wechsel zwischen hartem, normalem, breiigem und wässrigem Stuhl
  • keine anhaltende Verstopfung

Funktionelle Dyspepsie

Die funktionelle Dyspepsie äußert sich durch Schmerzen im Oberbauch im Bereich des Magens. Meist entstehen die Beschwerden erst nach dem Essen. Diese Unterform ist auch unter dem Begriff „Reizmagen“ bekannt.

Folgende Symptome sind besonders typisch bei einer funktionellen Dyspepsie:

  • brennende Schmerzen im Oberbauch mittig unter den Rippen
  • Übelkeit nach den Mahlzeiten
  • Aufstoßen
  • Erbrechen
  • schnelle Sättigung
  • aufgeblähter Bauch
  • geringe Nahrungsaufnahme wegen Völlegefühl

Funktioneller Bauchschmerz

– nicht anders spezifiziert

Dieser etwas sperrige Namen umfasst alle funktionellen Bauchschmerzarten, die nicht spezifisch als funktionelle Dyspepsie oder Reizdarmsyndrom diagnostiziert werden können. Das heißt hier können die Symptome auch etwas anders aussehen, doch das Prinzip bleibt das gleiche: Es gibt funktionelle Störungen in der Kommunikation zwischen Darm und Hirn.

In diese Kategorie fallen Personen, auf die folgende Symptome zutreffen:

  • Schmerz auch unabhängig von Essen, Stuhlgang und Menstruation (bei Mädchen)
  • kurze oder längere Phasen mit Bauchschmerz (episodisch) oder sogar Dauerschmerz

Abdominelle Migräne

– eine Diagnose für sich

Die abdominelle Migräne (Abdomen = Bauch) gehört ebenfalls zu den funktionellen Bauchschmerzen, doch sie ist in dieser Kategorie ein Sonderfall.
Wie der Name bereits andeutet, gibt es Ähnlichkeiten zu der eher bekannten Kopfschmerz-Migräne. Im hier beschriebenen Fall macht sich die Migräne jedoch durch Bauchschmerz bemerkbar.

Folgende Symptome treten häufig bei einer abdominellen Migräne auf:

  • Intervalle ohne Symptome von Wochen oder Monaten zwischen einzelnen Attacken
  • Dauer einer Attacke meist zwischen zwei und 72 Stunden
  • sehr starke Bauchschmerzen
  • oft ähnlicher Ablauf der Bauchschmerzen während einer Attacke – danach klingen die Symptome vollständig ab
  • neben den Bauchschmerzen zusätzlich mindestens zwei dieser Symptome:
    • Übelkeit
    • Erbrechen
    • Kopfschmerz
    • übersteigerte Lichtempfindlichkeit
    • Blässe
    • Appetitlosigkeit
  • wegen der Schmerzen sind die alltäglichen Aktivitäten meist stark eingeschränkt

Diese Aspekte spielen bei funktionellen Bauchschmerzen eine wichtige Rolle:

Einflussfaktoren

Hier erfahren Sie, welche Faktoren funktionelle Bauchschmerzen beeinflussen.

Diese Aspekte spielen bei funktionellen Bauchschmerzen eine wichtige Rolle:

Einflussfaktoren

Hier erfahren Sie, welche Faktoren funktionelle Bauchschmerzen beeinflussen.